Das Landschaftsschutzgebiet Tollensetal ist in seiner Ursprünglichkeit einmalig im Norden Deutschlands. Es entstand in der Eiszeit und entwickelte sich bis heute zu einer reizvollen Naturlandschaft Deutschlands.
Mit 2.200 ha ist es das größte Landschaftsschutzgebiet in Norddeutschland. Besonders zwischen Altentreptow und Demmin bietet sich dem Besucher eine einzigartige Fauna und Flora.
Der Flußlauf der Tollense wurde bis heute in seinem natürlichen Verlauf belassen. Die Wiesen und Weiden im weitläufigen Tal werden größtenteils extensiv bewirtschaftet. Wald- und Strauchkomplexe, Moore, Seggenriede, Torflöcher und Trockensteinmauern bieten Lebensraum für bedrohte Pflanzen und Tierarten. Neben Großvögeln wie Kranichen, Reihern und Greifvögeln sind Eisvögel und Beutelmeisen ebenso im Landschaftsschutzgebiet beheimatet wie Amphibien und Reptilien.
Die Flora ist sehr artenreich. Vorkommen an Orchideen, Trollblumen, Sumpfdotterblumen, Himmelschlüsseln und anderen geschützten Arten sind nicht selten. Das umfangreiche Angebot an Wanderwegen, z.B. zur Burg Klempenow, bietet ideale Möglichkeiten für Reit- und Radtouristik. Der Naturfreund findet Ruhe und Entspannung
Die Tollense entspringt dem Tollensesee in Neubrandenburg . Sie fließt nach Norden durch das kleine Städtchen Altentreptow und dann weiter nach Demmin. In der Nähe von Loitz mündet die Tollense in die Peene.

